2015 initiierte das Forum Solidarische Ökonomie eine Veranstaltungsreihe, die sich mit Möglichkeiten beschäftigte, wie wir auf eine andere Weise produzieren, verkaufen, konsumieren und leben können: Initiativen wie das Forum selbst, dessen Strategie auf die Bekämpfung von sozialer Ausgrenzung, Prekarisierung der Arbeitsverhältnisse und Naturzerstörung abzielt und sich an alternativen Arbeitsstrukturen versucht, die kollektiv, solidarisch, hierarchiefrei und umweltbewusst organisiert sind.

 Solidarische und ökologische Konsum-, Arbeits- und Produktionsstrukturen wollen gefördert werden, Werte wie Kooperation statt Konkurrenz und Gemeinwohlorientierung, die nach dem Prinzip der Selbstverwaltung auf Beteiligung bauen und nachhaltig wirken. Den Wandel gestalten? – Ein Statement, dem ohne Inhalte die Richtung fehlt.

 



Dass uns Ressourcenausbeutung und Wachstumsdogmatik in eine ökologische und soziale Sackgasse führen, ist unstrittig. Doch wohin soll uns die gemeinsame Reise führen?
 Um mögliche Antworten bemühten sich auch die Referent*innen, deren Vortrag die Vorlage für das Stück liefert. Formen der Distribution derlei Wissen sollen damit eine Erweiterung erfahren, denn eine solidarische Gegenwart kann der Wegweiser sein in eine Zukunft, in der Kooperation Konkurrenz und Gemeinwohl Gewinnorientierung ablöst und das Prinzip der Solidarität eine Selbstverständlichkeit im Denken und Handeln ist.



 

 

Dauer:

ca. 70 Min.



 

Personen:

Moderator

Referentin

2 Referenten

6 Personen im Publikum

 

Szene:

Bühne (Hörsaal)

Inhalt:

Die Performance »Forum: Her mit dem guten Leben! Was kommt nach dem Kapitalismus? Oder: CLUB ZUKUNFT« überführt den von Ulrike Herrmann (taz), PD Dr. Ralf Ptak (KDA Nordkirche, Uni Köln, Plurale Ökonomik, Beirat von Attac D.) und Harald Bender (Akademie Solidarische Ökonomie, Politikwissenschaftler und Unternehmer) unter der Moderation von Norbert Bernholt (Akademie SÖ, Volkswirt und Berufsschullehrer) gehaltenen Vortrag »Was kommt nach dem Kapitalismus?« in einen anderen Kontext und ist Traumlabor.